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Eines schönes Tages kam ich auf die Idee für meine Kamera eine Triggerbox zu bauen.

Die sollte auch etwas hermachen vom Gehäuse und Aufbau. Es sollte einfach etwas Schickes werden.

Aber!?

An der Stelle unterschätzte ich sehr den super unflexiblen deutschen Markt mir etwas passendes anzubieten oder es für einen vernünftiges Preis zu fertigen.
Nun gut, Na, ich habe doch einen Kreuztisch und eine Proxxon Bohrmaschine zu Hause, fangen wir einfach an das manuell zu fräsen.

Resultat? Einigen wir uns darauf das Vorstellung und Umsetzung/Realität doch etwas arg weit auseinander klafften.

Bei diesem Experiment bekam ich schon etwas zustande, nur der Aufwand und das Resultat davon passten mit meinen Ansprüchen überhaupt nicht zusammen. Also machte ich mich gedankenlos daran mir eine chinesische "3020" zuzulegen. Das Teil kam mit allen notwendigen Teilen zu einem doch vergleichbaren stolzem Preis, wie man es später bitter feststellen durfte. Zuerst begann die wirklich steile Lernkurve mit dem GCode, Fräsgeschwindigkeiten und vielen weiteren Parametern. Allen Unkenrufen zum Trotz, kam ein schöneres Ergebnis nach vielen und noch mehr Fehlschlägen zusammen. Es wurde sogar damit die eine oder andere Leiterplatte für die Elektronik erfolgreich gefräst.
chinesische_3020_fraesmaschine
Arbeiten mit diesem "Ding", nervte sichtlich wie lange und wie viele Versuche man dazu brauchte, um etwas nicht so sehr fremdschämendes Resultat zu erzielen. Ab dem Zeitpunkt war ich total geheilt von meinen planlosen Experimenten und begann mich zaghaft aber ernsthaft in die Materie der Fräsmaschinen für Hobbyisten einzulesen und lernte einiges dazu. Oh ja, da gab es deutlich an Lernmaterial, was man vor lauter Serbstignoranz ignoriert hatte.

Daraufhin wurde es mir schnell klar ich hatte einen schweren teuren Schrott auf dem Tisch, der vor Ungenauigkeiten und Wackeleien an allen Achsen glänzte.
Weitere Untersuchungen brachten nur das Ergebnis hervor: "Wirf es weg (natürlich wurde das komplett recycled...) und hole endlich etwas richtiges zum spielen."

Oha, da begann der weitere Leidensweg. Es gab schon einige Hersteller von Baustäze oder fertige "Maschinchen", die alle das ähnliche Manko hatten:

  • Teuer, aber so richtig teuer (auch wenn mir so einige schöne Beispielrechnungen vorgeworfen wird, muss ich schon sagen die kleinen schwarzen absoluten Zahlen mit dem € Zeichen sollte man schon mit beachten.)
  • Brauchen eine komplette Werkstatt
  • Verwenden oftmals Spezialteile die man bei Verschleiß/Unfall nur dort als Ersatzteil bekam (zu entsprechenden "Freundschaftspreisen").

Die "Lösung" für mich als DIY-Maniac: "Bau Dir selbst deine Traumfräsmaschine....".

Ich hatte absolut keine Ahnung auf was für ein Abenteuer ich mich einließ!
Und ja es hatte sich gelohnt wie man es im nächsten Bild ehrfürchtig bewundern kann.
damigo_cnc_milling_machine